Edith - Gedichte und Geschichten

Wer ist Edith? Edith steht für das, worum es auf dieser Seite geht: Editieren (engl. edit), also etwas schreiben, herausgeben, verlegen. Edith ist somit die Personifizierung des Editierens. So bekommt das Ganze ein Gesicht. Herausgeber und Autor von Edith ist Martin Schramme, Politologe, Journalist, Fotograf, Humanist, Romantiker, Weltverbesserer ...

Edith wünscht unterhaltsames Schmökern. Wer diese Gedichte mit anderen teilen möchte, kann das gerne tun. Bitte übernehmen Sie die Gedichte jedoch komplett mit Autoren- und Ortsangabe und im Idealfall mit einem Link auf diese Seite, denn Urheberrechte zu achten heißt, schöpferische Arbeit zu respektieren. Schreiben kann jeder, Schreiben nicht.

letzte Aktualisierung am 03.07.2017

Verwählt

Als sie nicht sahen, wie das endet,
schrien sie noch ihr Lied von der Demokratie.
Doch als sich das Schicksal gegen sie wendet,
zeigen sie ihr Gesicht und das war noch nie.
Als sie den Sieg noch für sich buchten,
zählte der Schein und der Sekt stand kalt.
Doch ihr Schatten ist da, den sie verfluchten
und nun sind sie plötzlich fahl und alt.

Martin Schramme, Halle (Saale), November 2016
nach der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten

Max und Moritz 2017

Heute noch in vielen Stuben
steht der Vers von jenen Buben,
welche Busch wohl zu gut kannte
und die er Max und Moritz nannte.
Diesen waren demnach sieben
böse Streiche zugeschrieben.
Zuletzt zur Mühle gingen sie
und dann kam das Federvieh.
Hoffnungsvolle Menschen dachten,
dass, was diese Buben machten,
nun als Mahnung funktioniert.
Am Ende ward es doch kopiert!
Nicht jeden konnten all die Lehren
schon zum Besseren bekehren.
So ist es - leider - nicht vorbei
mit der Übeltäterei ...

Martin Schramme, Halle (Saale), 2017

Zeichner: Martin Schramme

Gedankenwolken

Wie Wolken am Himmel
treiben meine Gedanken es
mit mir.
Sie nehmen mich
mit
ein Stück bis
sie mich verlassen,
um in anderer Gestalt
wieder aufzutauchen;
gebraucht
und doch immer wieder
zu gebrauchen.
Sie ziehen
vorbei,
bis sie sich
ergießen.

Martin Schramme, Halle (Saale), 2016

Irren ist menschlich (Teil 1)

Er war nach einer langen Nacht
einfach wieder aufgewacht.
Er hatte sich darin geirrt,
dass es anders kommen wird.

Martin Schramme, Halle (Saale), wahrscheinlich 2006

Der Bildermüller

Ich mahle Bilder
gern schön klein
mit Farbe und Papier.
Ich mahle Bilder
flott und fein;
einfach zum Pläsier.

Ich bin von wahrem Bilderadel:
Ich mahle alles ohen Tadel.
Rubens, Dürer und van Gogh
- ich bin der reinste Bilderschock.
Denn Maler? Maler bin ich nicht.
Auch wenn es Euch die Herzen bricht.
Im Malen steckt bei mir als Füller
ein "h", denn ich bin Bilder-Müller.

Martin Schramme, Halle (Saale), 9. Juni 2004
spontan entstandene Wortspielerei (funktioniert am besten vorgelesen)

Tun oder lassen

Tun oder lassen,
Lassen oder fassen.
Fassen oder vergessen.
Vergessen oder essen.
Essen oder ignorieren,
ignorieren oder studieren,
studieren oder aufgeben,
aufgeben oder durchleben,
durchleben oder zerstören,
zerstören oder hören,
hören oder verdrängen,
verdrängen oder beimengen,
beimengen oder verprassen
- tun oder lassen:
Es ist immer falsch!

Martin Schramme, Halle (Saale), 1990er Jahre

Der Vogel

Hoch oben auf einem Berg
über den ziehenden Wolken,
beinahe da, wo die Sonne wohnt,
eine Sicht ringsum und weit,
ein mildes Lüftchen im Gefieder,
die Äuglein fest geschlossen,
reglos die Stille genießend,
in Gedanken Kreise fliegend,
größer und größer, höher, immer höher,
gerade so, wie er es gestern tat.
Er wird auch heute fliegen.
Die wärme des neuen Tages lockt.
Er wird sich von der Spitze fallen lassen.
Erst wird der Fahrtwind zausen
und in den Ohren tosen,
bis die Luft ihn auffängt,
er abfedert und nach oben steigt,
um die Flügel schräg zu stellen,
so dass er einen Kreis zeichnet
- das Symbol des Lebens,
Klangbild der Harmonie.
Ewig so fliegen, ewig.
Das ist si schön und kraftvoll.
Im Träumen hat der kleine Vogel
die Flügelchen etwas abgestellt.
Der neue Flug hat fast begonnen.
Da sticht ein Blitz in die Augen,
die sofort erstarrt sind.
Ein Donner samt Echo rollt hinterher.
Fröstelnd zieht das Vögelchen den Kopf ein.
Der Puls trommelt ganz schnell.
Wenn ich jetzt geeflogen wäre,
tönt ein fixer Gedanke.
Regen platscht auf das chützende Federdach,
bis viel später ein freundlicher Himmel strahlt
und hoch oben kreist der Vogel.

Martin Schramme, Halle (Saale), 1990er Jahre
inspiriert durch eine Wanderung auf den Habicht (Alpen, Austria)

Tanzen

Gesichter reflektieren sich.
Musik weckt Emotionen.
Körper iritieren sich
mit heißen Proportionen.

Langsam wächst der Drang,
sich einfach zu bewegen.
Sanft entfaltet sich der Zwang,
sich weiter zu erregen.

Die Musik erlangt Gewalt.
Die Körper expandieren.
Das Sein verändert die Gestalt,
bis alle Sinne explodieren.

Schweiß rinnt auf der Haut.
Adrenalin betäbt die Geister. Aus den Tiefen schreit es laut.
Musik macht neue Meister.

Die Tänzer winden sich wie Schlangen.
Ihre Glut erfüllt den Raum
und die Lust, sich zu umfangen.
Sie haben ab in einem Traum.

Nichtig ist die Welt ringsum.
In ihre Aura dringt kein Wort.
Sie schwingen im Delirium
und sind schon lange fort.

Endlos treiben sie die Töne.
Zeit und Raum verlieren ihre Dimension.
Ohne sie bleibt nur das Schöne.
Fantastisch, diese Eruption!

Zwei Körper bilden einen Guss
und wiegen sich im Ganzen.
Geschlossne Augen steigern den Genuss,
das Schönste, das Größte: Tanzen!

Martin Schramme, Halle (Saale), 1990er Jahre

Winter in Deutschland

Die Nase friert, die Flocke fällt.
In Deutschland wird es Winter.
Europas Herz, ein weißes Zelt;
verkühlt sind seine Kinder.

In Schnee gehüllt der deutsche Wald
scheint friedlich nur zu träumen.
Der Puls ist weg, die Seele kalt,
nicht nur in Deutschlands Bäumen.

Auto, Geld und Hund und Bier
- Hektik, Stress und Streben -
hier denkt man Ich und selten Wir;
kein Platz mehr ist für wahres Leben.

Ringsum Jammern zwar und Frust.
Ruf nach Änderung, Gestöhne.
Doch statt froher Lebenslust
erstarken wieder rechte Töne.

Ob Arbeitseifer oder Hass:
Extreme zwischen Oder, Rhein.
Ein Blatt im Rasen bringt in Brass.
Nichts Neues aus St. Michelheim.

Kleinkarierte Bürokraten verwalten
Egoismus, Spießertum und Neid.
Was lässt sich hier denn noch gestalten?
Hoch lebe die Bequemlichkeit!

Was and’re lassen soll’n und tun,
das weiß man hier genau.
Ob Russland, Peru und Gabun
- deutsch sein heißt auch oberschlau.

Die Tugend wähnt man hier gepachtet,
auch wenn Moral wie Geist verfällt.
Wer anders denkt, wird gern verachtet.
Der Widerspruch ist abgestellt.

Ob Techno oder Volksmusik
- die Deutschen exerzieren.
Bieder ist die Republik
und liebt Reglementieren.

Die Schränke voll, die Bäuche satt.
Besucher sind verdächtig.
Drum gibt man selten, was man hat.
Kleingeist gedeiht hier prächtig.

Was uns gefällt, wird Eigenlob,
was nicht, ist Schuld vom Staat.
Der Judenmord war so gottlob
nur Hitlers schlimme Tat.

Dabei gefiel ihm deutsches Land,
weil’s streng geregelt funktioniert
und fleißige Vollstreckerhand
am liebsten salutiert.

Martin Schramme, Halle (Saale), 1999

Der Spiegel im Fels

Gehöhlter Stein mit stetem Tropfen
- für Ameisen ein großes Meer;
mir mundets wie das Edelste vom Hopfen.
Mein Spiegelbild kommt hinterher,
wenn die Unruh sich geglättet
und die Sinne wieder klar.
Fest eingerahmt und gut gebettet,
was wird und ist und immer war.
Nun ist so viel das Pfützchen nicht.
Ein krätger Zug wär sein Garaus.
Hinweg mit diesem einfältigen Gesicht!
Was ich nicht mag, das trink ich aus.

Martin Schramme, 21.02.1998 am Petersberg bei Halle (Saale)

Frieden

Leise tuscheln alte Eichen
auf einer Wiese. Nebelschwaden
zärtlich um die Äste streichen,
feucht sich auf die Blätter laden.

Vögel schweben durch die Luft
- Liebreiz über einem Blütenmeer -,
atmen einen Cocktail Duft.
Ein Reh äugt sanft vom Walde her.

Kristall mäandert durch den Grund,
spiegelt all das Schöne wider,
schroffe Kanten macht es rund
und schlägt alles Trübe nieder.

Von hier die Stadt ist grad zwei Stunden.
Zwei Stunden fern von Lärm und Dreck
hab ich den Frieden doch gefunden, hier an diesem unberührten Fleck.

Martin Schramme, Halle (Saale), 1990er Jahre

Leben

Wenn ich nur wüsste, wie es geht,
das Hoffen aufzugeben.
Ich würd’n es tun und ab sofort
einfach nur noch leben.

Martin Schramme, Halle (Saale), 4. April 2016

Weiter nichts

Ich bin einfach losgegangen und habe gewartet.
Ich habe gesprochen und kein Wort gesagt.
Ich glaubte nicht und habe doch gebetet.
Ich habe gehofft und das Hoffen verworfen.
Mein Herz schien versteinert, doch es blutete.
Meine Augen waren leer und füllten sich mit Tränen.
Ich habe gesessen und bin auf und abgegangen.
Ich suchte die Stille und fand keine Ruhe.
Ich war feige und ich war mutig, manchmal.
Ich wünschte den Tag und verwünschte ihn.
Mein Kopf war voller Ideen, aber schwer.
Mein Magen war gierig und ohne Hunger.
Ich nahm mich zusammen und war zerrissen.
Ich ging voran und wich wieder zurück.
Ich wusste, ich will, ohne zu wissen, wie.
Ich schaute in den Spiegel und sah weg.
Mein Weg schien klar, es kam anders.
Meine Heimat ist, wo sie nicht ist.
Der Wahnsinn dieses Lebens macht mich wahnsinnig.
Was ich auch tue, scheint falsch zu sein, ohne Wert.
Ich bin gefangen, in meinem Gefängnis.
Jeder Weg hinaus, führt wieder hinein.
Das Labyrinth kennt kein Ende.
Die Lösung scheint nur die Auflösung zu sein.
Ich will einfach nur leben, ein Stück vom Glück.
Aber das Stück, das ich will, kann ich nicht haben.
Es ist ein ewiges Warten, warten auf Liebe, Nähe.
Die Blume will nicht wachsen in meinem Topf.
Ich verstehe nicht, warum das nicht gelingt.
Menschen treffen mich, Menschen mögen mich,
doch immer fehlt das verfluchte letzte Stück.
Was ich auch tue, scheint vergeblich zu sein.
Laufen im Hamsterrad. Weiter nichts!

Martin Schramme, Halle (Saale), 2014

Doch passiert

Sieh die Zeit vergeht im Pfluge
Und der Mensch hat sich verrannt.
Alles Woll’n ist aus der Fuge
Und die Hoffnung abgebrannt.
Was Du vergisst, hat nicht vergessen
Und was Du tust, wird fein notiert.
Mit einem Maß wird nie gemessen.
Was Du nicht denkst, ist doch passiert.

Martin Schramme, Halle (Saale), 2015

Arbeit Los

Die Hoffnung stellt sich auf zur Schlange,
reicht bis weit zur Tür hinaus.
Sie zu seh’n macht angst und bange.
Wer hier steht, fühlt sich im Aus.
Fahl und leer sind die Gesichter
und die Augen resigniert.
Sorgen schüttet man in Trichter
und sortiert die Sorgen aus.

Martin Schramme, Halle (Saale), 2003

Vom Herz

Wenn du was sagst, das geht zu Herz.
In deinem Geiste will ich baden.
Wohl temperiert sind Word und Scherz,
das wirkt von Kopf in die Waden.

Wo ich auch steh’, du triffst genau.
So einen Schutz würd’ ich gern geben
und mit den Waffen einer Frau
dem Pyrrhus mal die Sporen geben.

Wenn du so lachst, dann wird mir warm.
Gern würd’ ich dich so wärmen.
Dein furchtsam Herz mit einem Charme
mitzieh’n zum Kuscheln und zum Wärmen.

Doch spür’ ich, daß die Kräfte schwinden.
und mag Dir wahrlich gerne geben.
Wenn wir nicht bald zusammenfinden,
dann scheint mir eine Chance vergeben.

Martin Schramme, Halle (Saale), Mai 2002

Ach, wenn es mal so liefe

Welcher Abschaum wurd’ aus diesem Wesen.
Ich kann das wirklich nicht versteh’n.
Du konntest rechnen, konntest lesen,
aber offenbar nicht seh’n.

Ich schrieb mir einst die Finger wund,
so an die Hundert Briefe.
Die Erde ist doch kugelrund!?
Ach, wenn es mal so liefe.

Martin Schramme, Halle (Saale), 2015

Lied für Halle

Berg und Tal, ein Ort zum Schwärmen.
Schätze sieht der zweite Blick.
Eine Diva mit fünf Türmen
macht sich nur für Kenner schick.

Luther, Händel, Francke, Sitte
- Kunst und Glaube sind vereint.
In Europas gold’ner Mitte
ist viel mehr, als man so meint.

Perlen liegen oft verborgen,
wo nicht jeder sie erkennt.
Doch wir wollen Dir verraten,
dass man diese HAL-LE nennt.

Martin Schramme, Halle (Saale), 2012

Unser Wäldchen

Leises Lüftchen, angenehme Stille,
Himmel hoch und weit und blau.
Zwei vereint in ihrem Wille:
auf einer Bank, Mann und Frau.

Seichtes Nass im Frost gefangen.
Sonnenlicht tanzt auf dem Eis.
Er küst Ihr die kühlen Wangen
lieb und sanft und lang und heiß.

Einfach ist, was Freude macht.
Wädchen still und klein und licht.
Ihre Hände streicheln sacht
Ihn, sein lächelndes Gesicht.

Martin Schramme, Halle (Saale), 13. Mai 1994

Lenas Garten

Pflanzen, wo die Samen fielen.
Katzenkinder staunen, spielen.
Hühnerstaat beim Körnerpicken.
Schweine schmatzen, grunzen, quieken.
Nutrias - drei an der Zahl -
und über alles wacht Aral.
Nun, auf dem Land muss das sein.
Das trifft gewiss genau.
Doch diesen Garten fühl’ ich mein,
denn hier wohnt meine Frau.

Martin Schramme, Halle (Saale), 8. August 1994

Häme auf den Optimismus

Sei optimistisch!
Pfeif ein Lied!
Damit man nicht die Tränen sieht,
die du vergossen in der N8,
als niemand über dich gewacht
Am besten wird’s mit dieser Welt,
wenn alles dir, wie’s ist, gefällt.
Denn Sieger wird der Optimist,
selbst wenn sein Freu’n gelogen ist.
Die Vielzahl Mensch liebt jederzeit
die pure Oberflächlichkeit.
So sind die, die stetig lachen,
für sie auch die, die Gutes machen.

Martin Schramme, Halle (Saale), 8. August 1994

Frühlingsanfang

Davon fließt er, der weiße Traum.
Die Sänger kommen aus dem Süden.
Erstes Grün zeigt jeder Baum
und Bach und Fluss die wüten.

Verfluchtes Grau der kalten Zeit;
der Frost er fegte über’s Dach.
Nur schade um das weiße Kleid.
Es rinnt ins Tal in einem Bach.

Bunt gesäumt sind Weg und Feld.
Der Acker trägt jetzt schwere Erde.
Die Bauern haben ihn bestellt,
dass bald mal was drauf wachsen werde.

Eine Hasenspur im letzten Schnee
und die Vögel trällern munter.
Im Busch da knackt ein junges Reh.
Es ist ein wahres Wunder.

Aus tiefem Schlaf erwacht sie nun
der Mutter Erd’ Natur.
Im Gras da hockt ein Osterhuhn.
Vom Winterschlaf bleibt keine Spur.

Martin Schramme (13), Halle-Neustadt, 8. April 1984

Der Winter

Ein kalter Hauch, er streift das Land
und weiße Sternchen tanzen munter.
Ein dichtes, graues Nebelband
senkt sich ins Tal hinunter.

Die Häuser sie sind tief verschneit.
Der See ist zugefroren.
Ein jeder friert um diese Zeit,
besonders an den Ohren.

Ein weißer Mann steht da beim Haus
und eine Möhre ziert den Kopf.
Schwarz sehen seine Augen aus
und obenauf sitzt ihm ein Topf.

Martin Schramme, Halle-Neustadt, 10. April 1984

Der Chef hatte eingeladen

Der Chef hatte eingeladen.
Es gab so viel zu fragen,
doch dann wollte keiner was sagen.
(Was ich denke, wird nicht verraten.)

Der Chef ermunterte, frei zu sprechen:
"Mir kann man alles sagen."
Doch keiner stellte irgendwelche Fragen.
(Offenheit kann sich auch rächen.)

Der Chef versprach eine Amnestie:
"Niemand wird gerügt für seine Fragen.
Hat vielleicht doch jemand was zu sagen?
Wir haben doch Freiheit und Demokratie."

Da wagte doch jemand doch einer aufzusteh&rsquon.
Er sah in den Gesichtern die Fragen
und versuchte, was er sah, zu sagen.
Der Chef gab ihm recht: "Ist einzuseh&rsquon."

Man notierte Punkte, in der Summe zehn.
Der Chef bat, sie mit zu gestalten.
Doch es blieb alles beim Alten.
Der Chef lud ein. Nur einer musste geh’n.

Martin Schramme, Halle (Saale), 3. August 2002


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